Firewalls oder Intrusion Detection-Systeme sichern Netzwerke heutzutage relativ gut. Insbesondere Angriffsmöglichkeiten von außen werden mit diesen Komponenten hinreichend abgesichert. Doch gegen Angriffe oder den Datenmissbrauch von innen, also durch Personen, die sich bereits in einem Unternehmen befinden, schützen sie nicht.
Verteilte Umgebungen mit vielen dezentralen Orten stellen völlig andere Anforderungen an Backup und Recovery als ein zentrales Rechenzentrum. Trotzdem wird noch heute immer wieder der Versuch unternommen, den Problemen des dezentralen oder verteilten Backups mit einer Lösung zu begegnen, die für die zentrale Datensicherung entwickelt wurde und sich dort auch nach wie vor bewährt, nämlich mit Tape Libraries. Doch die Resultate sind in aller Regel inakzeptabel.
Der speicherlose Server rückt näher. Dafür sorgen Blade-Architekturen, kombiniert mit ins Chassis integrierten Fibre-Channel-Switches, die den Zugriff auf den externen Storage eröffnen.
Direct Attached Storage (DAS) und Storage Area Network (SAN) sind zwei populäre Methoden zur Speicherverbindung zum Server. Der folgende Artikel beschreibt eine weitere Lösung, die auf der Switchless SANTM-Technologie des Netzwerkspeicherherstellers Dot Hill basiert.
Kuoni ist einer der weltweit grössten Reiseveranstalter mit rund 6.500 Mitarbeitern in über 20 Ländern. Um ihre Stellung in diesem höchst wettbewerbsintensiven Markt weiterhin auszubauen, hat Kuoni Schweiz im zentralen Rechenzentrum des Unternehmens in Zürich die Mainframe- und Open-Systems-Welt in einem Speichernetzwerk (SAN) konsolidiert. Angesichts eines ungebremsten Datenaufkommens von in Teilbereichen bis zu 100 Prozent hat Kuoni entschieden, das SAN redundant auf zwei Fabrics zu erweitern, die SAN-Performance zu verbessern, das Storage-Management und die SAN-Sicherheit zu zentralisieren und zu vereinfachen sowie den Storage-Pool zu virtualisieren.
Intelligente optische Netze mit integrierter TDM-Technologie reduzieren die Zahl der benötigten Kanäle und steigern damit die Wirtschaftlichkeit von SAN/Storage-Lösungen - ohne Kompromisse bezüglich Datensicherheit. Gleichzeitig profitieren die Anwender dank Cross-Connect und ausgefeiltem Netzmanagement von allen Vorteilen eines intelligenten optischen Netzes.
Die goldene Regel der Speicherindustrie lautet, dass Kunden niemals so viel Speicherkapazität haben, wie sie gerne möchten. Und dies trotz der Tatsache dass die Festplatten-Speicherkapazität jährlich im Durchschnitt um 50% gewachsen ist. Der Speicher-Manager hat mit dem Bedarf Schritt gehalten, indem er einfach mehr Festplattenkapazität eingekauft hat.
Die Zukunft der 4 Gigabit Fibre Channel Technologie hat begonnen. Bereits nächstes Jahr wird die Technologie weit verbreitet und bei Organisationen rund um den Globus im Einsatz sein.