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Sehr geehrte Leserinnen und Leser der StorageWelt !
Date: Wednesday 1 October 2008
Author: Not Specified
 
Anfang September hat das Storage Consortium drei Anwenderkonferenzen ausgerichtet – in München, Frankfurt und Hamburg. Über 230 Speicherprofessionals mittlerer und größerer Unternehmen informierten sich aus erster Hand zu aktuellen Themen wie Virtualisierung, Kapazitätsoptimierung und Energieeffizienz und konnten bei gleichzeitigen Führungen durch die Rechenzentren von DESY und des Max-Planck-Instituts auch in die praktischen Aspekte - Stichwort Betrieb eines RZ's – direkten Einblick nehmen. Ein deutliches Feedback der Anwender war, daß weiterhin echter Informationsbedarf zum Thema „next Generation Backup- und Recovery" besteht. Wer also gedacht hat, das Thema Backup sei fachlich bereits erledigt, sieht sich getäuscht. Leistungsfähige und kosteneffiziente Datensicherung, aber noch mehr der Restore von unternehmensrelevanten Informationen ist weiterhin eine der wichtigsten Herausforderungen und Aufgaben innerhalb des Rechenzentrums. Virtual Tape Lösungen bieten zwar im Bezug auf die Stabilität, Administration und Geschwindigkeit beim Restore einige Vorteile, lösen aber natürlich nicht das Problem der stetig steigenden Menge an zu sichernden Daten. Wie lässt sich das Problem der Informationsflut aus Backupsicht an der Wurzel packen bzw. welche Technologien können helfen ? Aus unserer Sicht kommt der Daten-DeDuplizierung eine entscheidende Bedeutung zu. DeDup ist besonders beim Backup-/Restoreprozess vom Wichtigkeit, da hier mehr Backup-Daten für den schnelle Restore von Platte als bisher zur Verfügung stehen. Durch das Entfernen von redundanten Daten benötigt das Backup weniger Speicherplatz – Systeme mit Deduplizierungsfunktionalität sparen so bis zu 90 Prozent Kapazität! Aber es gibt natürlich auch Fälle, bei denen die Deduplizierung an ihre Grenzen stößt: werden Daten sehr häufig geändert oder verschlüsselt, gibt es einfach zu wenig redundante Daten. Hier macht die Deduplizierung also wenig Sinn... ähnlich verhält es sich bei Daten, die nicht lange aufbewahrt werden müssen oder bei den Sicherungsdaten, die überwiegend aus Image-Dateien zusammengesetzt sind.
Wir haben versucht, in dieser Ausgabe der StorageWelt deshalb detaillierter auf die genanten Themenbereiche einzugehen und möchten Sie weiterhin ermuntern, uns auch auf der diesjährigen Storage Networking World Europa, kurz SNW-E in Frankfurt Ende Oktober zu besuchen. Dort finden Sie Informationen zu topaktuellen Lösungen aller wichtigen Storageanbieter – garantiert lohnenswert auch für Ihr Unternehmen.
Vielleicht bis bald in Frankfurt und viel Freude beim Lesen dieser Ausgabe!
Norbert Deuschle Deuschle Storage Business Consulting www.storageconsortium.de München, im Oktober 2008
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