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GFT-inboxx kommentiert:
Date: Tuesday 3 February 2009
Author: Annette Weatherilt
Die E-Mail-Saga des Weißen Hauses – eine Horrorgeschichte für Unternehmen
In Hinblick auf die andauernden juristischen Streitereien um die E-Mails des Weißen Hauses erinnert der Unified Archiving-Spezialist GFT inboxx Unternehmen und Organisationen daran, wie wichtig stabile Regeln und Prozeduren für die Archivierung sind. Die Geschichte begann, als im Jahre 2002 die Bush-Administration das E-Mail-System des Weißen Hauses von Lotus Notes auf Microsoft Outlook umstellte. Die dabei entstandenen Inkompatibilitäten führten dazu, dass die Archivierung der Mails dem jeweiligen Mitarbeiter überlassen werden musste. Das wiederum hatte zur Folge, dass möglicherweise Tausende E-Mails verloren gegangen sind.
Das jüngste Kapitel im Rechtsstreit ist die höchstrichterliche Anordnung, dass die Bush-Administration die ordnungsgemäße Aufbewahrung der elektronischen Post sicher zu stellen hat. Diese Anordnung sei allerdings nicht rechtsgültig, argumentiert die Regierung, denn die Zuständigkeit des Bundesgerichtes sei für diese Angelegenheit anzuzweifeln.
„Sieben Jahre, nachdem das Problem erstmals aufgetreten war, ist das Trauerspiel immer noch nicht beendet. Inzwischen hat die Angelegenheit der Bush-Administration eine nicht unerhebliche Menge an Zeit und Geld gekostet", erläutert Jürgen Obermann, CEO von GFT inboxx. „Dieser Fall zeigt wie schnell eine Organisation im Chaos versinken kann, wenn die gesetzlichen und organisatorischen Anforderungen nicht mehr vollständig erfüllt werden."
Nach der Amtsübernahme durch Barack Obama wird sich die Situation wohl grundlegend ändern. „Von Obama weiß man, dass er Technik als integralen Bestandteil seines Regierungsapparates sieht. Außerdem bevorzugt er E-Mail als Mittel für seine Kommunikation. Man kann deshalb davon ausgehen, dass das E-Mail-System des Weißen Hauses sehr schnell zu einem Beispiel für Best Practice werden wird. Was kann man daraus lernen? Jedes Unternehmen muss sich die Frage stellen: Sollte man das Risiko eingehen, die IT-Infrastruktur in gleicher Weise wie beim Weißen Haus zusammenbrechen zu lassen oder mit geringem Aufwand die Probleme vermeiden, die dadurch verursacht werden?"
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