SNS EuropeStoragewelt SNS UK DataCentre Solutions
   Sonderberichte
::Back:: ::Forward:: Home

Diakonie Kork setzt auf skalierbare Datensicherungslösung von BakBone
Date: Tuesday 26 June 2007
Author: BakBone

"Verlässliche Strukturen schaffen Vertrauen"

Ambulante und stationäre Diagnostik und Therapie, Rehabilitation, aber auch Forschung und Lehre – das Tätigkeitsspektrum der Diakonie Kork Epilepsiezentrum ist genauso vielfältig wie anspruchsvoll. Dank eines modernen EDV-Rechenzentrums können sowohl Behandlungs- als auch Verwaltungsprozesse heute deutlich funktionaler und effizienter gestaltet werden. Die innovative IT-Struktur und -Organisation schafft Freiräume für die Kernaufgaben der Diakonie-Mitarbeiter – die Behandlung, Förderung und Pflege von Menschen mit körperlicher Behinderung und Epilepsie, aber auch das miteinander Leben, Lernen und Arbeiten.


Die historisch gewachsene IT-Infrastruktur führte letztenendes zu einer heterogenen Umgebung, die die Anforderungen der Anwender immer weniger abdecken konnte und kaum managebar war. „Uns war klar, dass es selbst mit umfangreichen IT-Erweiterungsinvestitionen nicht getan war. Gefordert war stattdessen eine komplette Neustrukturierung sowohl der IT-Architektur als auch der IT-Organisation", so Markus Haberstroh, IT-Leiter der Diakonie Kork. Zielsetzung war es, durch eine konsequente IT-Konsolidierung nicht nur die Funktionalität und Kosteneffizienz der Informationstechnologie spürbar zu erhöhen, sondern auch das Support-Angebot für die etwa 300 IT-Anwender deutlich zu erweitern. Eine Aufgabe, die aufgrund der komplexen Struktur der unterschiedlichen Geschäftsbereiche der Diakonie Kork nicht nur ein hohes Maß an Fachkompetenz, sondern auch einschlägige Erfahrungen erforderte. Voraussetzungen, über die das Aichtaler IT-Beratungs- und Systemhaus ePace verfügt. Das im Februar 2005 von ePace vorgestellte, in klare Projektphasen untergliederte Grobkonzept, überzeugte die Verantwortlichen, die im August 2005 den Startschuss für die Umsetzung gaben.


„Wir haben einen Lösungsansatz entwickelt, der praxisnah und umsetzbar ist. Technologie ist kein Selbstzweck, sie muss dazu dienen Informations- und Kommunikationsprozesse zu erleichtern und erfolgreicher zu machen", erläutert Thomas Brach, Geschäftsführer von ePace und verantwortlicher Projektleiter. Sein Konzept kombinierte die Implementierung einer komplett neuen, homogenen Server-Infrastruktur mit einer konsequenten Zentralisierung sowohl der IT-Komponenten als auch der IT-Administration in einem neu zu errichtenden Rechenzentrum. Das dafür benötigte Investitionsvolumen wird über ein Leasing-Modell des Münchner Finanzierungsspezialisten Comprendium aufgebracht. „Es handelt sich dabei um ein klassisches Technologie-Leasing mit einer Laufzeit von fünf Jahren. Die monatlichen Leasing-Raten ermöglichen der Diakonie eine klare Kostenkontrolle, darüber hinaus ist das Modell so ausgelegt, dass bei Bedarf innerhalb der Laufzeit notwendige Reinvestitionen problemlos abgewickelt werden können", erklärt Brach. Ebenfalls abgedeckt ist ein Zuwachs der betreuten IT-Arbeitsplätze um jährlich zehn Prozent. Damit solche Projekte erfolgreich im Zeitplan abgeschlossen werden können, bedarf es eines kompetenten Teams aus unterschiedlichen Partnern, die eng zusammenarbeiten müssen sowie einer guten Projektplanung und Abstimmung. Ein solcher Partner wurde mit dem badischen IT-Systemhaus Leitwerk aus Appenweier gefunden.
Der Aufbau des Rechenzentrums in einem ehemaligen Kühl- und Lagerraum des Diakonie-Verwaltungsgebäudes begann mit ersten Bauarbeiten im November 2005. Ausgestattet wurde das RZ nach neuesten Erkenntnissen. Leistungsfähige Brandschutz-, Lüftungs- und Klimaanlagen zählen ebenso zur Ausstattung, wie unterbrechungsfreie Stromversorgungen oder eigens aufgebaute Betonsockel auf denen moderne APC-Server-Schränke aufgestellt wurden.


Im Januar 2006 begann die eigentliche Implementierungsphase, die im Mai 2006 abgeschlossen wurde. Bestückt sind die Server-Racks durchgängig mit derzeit 36 Servern von Hewlett Packard. „Wir haben uns für eine homogene Server-Landschaft entschieden, um zum einen Inkompatibilitäten zu vermeiden, andererseits aber auch die Administration zu erleichtern", so Brach. Konkret kommen drei unterschiedliche Server-Modelle zum Einsatz: Während die HP DL360 Server für Windows Infrastrukturdienste wie beispielsweise Active Directory genutzt werden, kommen für intensivere Server-Dienste wie SQL oder Exchange die leistungsstärkeren HP DL380 Systeme zum Einsatz. Das ERP-System – es handelt sich um das für soziale Einrichtungen entwickelte VIA-S – läuft auf einem Server der Modellreihe HP DL580.


Während früher unterschiedlichste Microsoft Betriebssysteme, Linux-Derivate und auch Sun Solaris im Einsatz waren, wird heute durchgängig der Windows Server 2003 (Ausnahme Patientendatenverwaltung auf Sun Solaris) genutzt. Auch den hohen Sicherheitsansprüchen, insbesondere im klinischen Umfeld, wenn es beispielsweise um den Zugriff auf Patientenakten geht, trägt das Rechenzentrum Rechnung. Sicherheitslösungen für den Internet-Zugriff wie der WebWasher mit integriertem Web-Filtering, Anti-Spam und Content Schutz kommen ebenso zur Anwendung, wie eine SSL VPN-Lösung des Secure Access Spezialisten Juniper Networks.


Der Aufbau und die Ausstattung des Rechenzentrums wurden von Leitwerk, unter der Projektleitung von ePace, durchgeführt. Dem Projekt kamen die vielfältigen Erfahrungen von Leitwerk aus bereits erfolgreich abgeschlossenen Projekten zugute.


Eine Aufgabe des IT-Full-Service-Anbieters mit hoher Kompetenz im Bereich von Hard- und Software-Lösungen war die Auswahl und Implementierung einer leistungsfähigen Datensicherungslösung. Die hochskalierbare SAN-Infrastruktur hat derzeit ein Speichervolumen von zwei Terabyte. Die Datensicherung der eingesetzten RAID 5- und RAID 10-Systeme erfolgt auf eine Shared Virtual Tape Library mit anschließender Duplizierung auf eine LTO3 Tape-Library. Gegen namhafte Konkurrenz durchsetzen konnte sich die skalierbare Datensicherungssoftware von BakBone. „Für BakBone spricht nicht nur die Interoperabilität mit unterschiedlichsten Betriebssystemen, Netzwerkspeichertopologien und -protokollen, auch in punkto Preis- Leistungsverhältnis und einfache Administrierbarkeit hat BakBone klar die Nase vorn", argumentiert Oliver Möcklin, Geschäftsleitung bei Leitwerk. Als weiteren Grund für die Entscheidung zugunsten von BakBone nennt Möcklin die modulare Architektur. Diese ermöglicht es, NetVault so zu modifizieren, dass eine Vielzahl neuer Datenbankversionen, Betriebssystemversionen, Bandbibliothekgeräte und anderer Anwendungen unterstützt werden. Durch den Einsatz der Virtual Tape Library konnte der Datendurchsatz beim Backup und vor allem auch beim Restore um einen Faktor von bis zu 6 erhöht werden. Durch die modulare Architektur wird der Zeitaufwand für die Anpassung und Veröffentlichung eines neuen Plugins drastisch reduziert und somit die gesamte Lebenszykluszeit von NetVault in den IT-Abteilungen verlängert. „Dies wiederum senkt die IT-Kosten und verringert den Bedarf an neuen Lösungen, während sich die IT-Umgebungen verändern und die anfallenden Kosten bei einem Systemausfall können durch die deutliche Reduzierung der Downtime extrem reduziert werden.", so Möcklin.


Nach dreimonatigem Betrieb zieht Rechenzentrumsleiter Markus Haberstroh ein durchgängig positives Resümee. „Die moderne IT-Infrastruktur unseres neuen Rechenzentrums einerseits, die zentrale Organisationsstruktur andererseits, versetzt die IT-Abteilung in die Lage nunmehr als leistungsfähiger Dienstleister im eigenen Unternehmen aufzutreten." Als Beispiele nennt Haberstroh die Bereitstellung von IT-Dienstleistungen auf Basis klar definierter Service Level Agreements (SLAs) sowie die Einrichtung eines Support Helpdesks (auf Basis von TopDesk), an den sich die Anwender mit IT-spezifischen Problemen, Fragen und Anregungen wenden können. Ein Service, der den Mitarbeitern der Diakonie mehr Zeit für ihre wesentliche Aufgabe lässt – die Schaffung einer Atmosphäre des Vertrauens, in der es keine „Fälle" sondern nur Menschen mit speziellen Bedürfnissen gibt.


„Ein wichtiger Bestandteil unseres Selbstverständnisses als Diakonie ist es, kontinuierlich neue zukunftsfähige Konzepte zu entwickeln. Mit dem Aufbau des neuen Rechenzentrums sind wir diesem Anspruch einmal mehr gerecht geworden", resümiert Haberstroh.

     
© Copyright 2010 Storagewelt. all right reserved    |   Contact Webmaster   |   Privacy Policy   |   Powered by: Angel Business Communications
Storage Consortium